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Relive ‘ITA VRG 37 Città della Pieve-Ficulle’

Samstag 32° / 18 ° CSonntag 35° / 18 ° CMontag 34° / 17 ° C
Etappenstart CITTA’ DELLA PIEVE
Etappenankunft FICULLE
Länge der Etappe in Km
21,7
Land der Strecke Italy
Region Umbria
Höhenunteschied Aufwärts
320 mt.
Höhenunteschied Abwärts
400 mt.
Schwierigkeitsbewertung nach CAI E
Geeignet für Foot
File (.KMZ)zur Befolgung des Weges 

Blaue Linie: Variante für Radfahrer

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Der Ursprung von Città della Pieve ist heute noch unbekannt. Dokumente aus den ersten Jahren des XI Jhd. erwähnen den Namen Castrum Plebis S. Gervasi. Vom XIV bis zum XVII Jhd. wurde der Name auf Castrum Plebis abgekürzt und um ca. 1600 verändert Papst Clemens VIII den Status auf den Namen Città di Castel della Pieve. Der Hügel, auf dem die Stadt entstanden ist, war schon seit uralten Zeiten bewohnt, das wird von vielen Fundstücken, wie Urnen mit Gladiatorenfiguren, Aschenurnen, Grabsteinen und Schilden aus dem umliegenden Land bezeugt. Viele der Gräber, die in der Vergangenheit gefunden wurden, hatten Alabasterurnen. In einer wurderschönen Landschaft eingebettet, zwischen dem Chianatal und dem Trasimeno See, ragt Città della Pieve zwischen den umbrischen Kleinstädten hervor wegen der fast ausschließlichen Verwendung von Back- und Ziegelsteinen anstatt des Kalksteins. Schon von außen, in der Dichte der Ringmauer, imponiert das kräftige Rot der Backsteine, die in dieser Gegend seit dem Anfang des XIII Jhd. produziert werden.
“Innerhalb der Ortschaft werden die Gebàude von den anmutigen und eleganten Gemälden des berühmten Renaissancemaler Pietro Vannucci, genannt Perugino, der in Città della Pieve geboren wurde, bereichert. In der Tat hinterließ der berühmte Lehrer von Raffaello einige seiner Werke, darunter das großartige Fresko der Anbetung der heiligen drei Könige, seinem Geburtsort. Sehr interessant sind auch der Palazzo della Corgna, mit Gemälden aus dem XVI Jhd und die Kathedrale. SALCI – Dieses wunderschöne Dorf wurde zuerst im Jahr 1243 erwähnt, als Friedrich II die Grenzen der Ländereien von Castel della Pieve benennen wollte. Die Straße dorthin wurde erst im Jahr 1834 (unter der Herrschaft des vorletzten Herzogs Camillo I Bonelli) auf der Trasse des antiken Weges gebaut. Wegen der strategischen Lage des winzigen Herzogtums (zwischen Città della Pieve und Orvieto) und als “Puffer” zwischen zwei großen Staaten (Großherzogtum Toskana und dem Kirchenstaat) wurde um das Gebiet seit dem Mittelalter hart gekämpft. Wir kommen in die Ortschaft durch die Porta d’Orvieto, mit dem quadratischen Turm (und dem steinernen Bonelli Wappen);

rechts sehen wir ein mit Zinnen gekrönten Gebäude und den Eingang in den Rondengang. Links ein Gebäude, das schon einmal Sitz der Städtischen Garnison, des Zolls und Nahrungs- und Landwirtschaftliches Lager gewesen ist. Die zwei Innenhöfe werden von der Porta dell’Orologio getrennt, die von einem kunstvollen Renaissancebogengang überragt wird. Der offene Gang wurde “Geistergang” genannt, und verband den Herzogpalast mit der San Leonardo Kirche.
Das CHIANATAL – Fabro und Monteleone bei Orvieto sind die letzten zwei Gemeinden des langen und engen Tal des Flußes Chiani. Es beginnt in der Provinz Arezzo, durchquert die Provinz Siena und endet in den umbrischen Provinzen Perugia und Terni. Wahrscheinlich verlief die Via Cassia – heute Autobahn A1 geworden – durch Monteleone, während die Via Romea zur Staatsstraße SS71 geworden ist. Parrano liegt auf dem Berg auf unserer linken Seite. Das Burggebäude dominiert die Ortschaft von Parrano und ist der Kern, aus dem sich der Ort entwickelte. Die Burg wurde in strategischer Lage auf römischen Ruinen gebaut, und ihre Wachfunktion wird von den zwei hohen, zinnengekrönten, quadratischen Türmen an beiden Seiten hervorgehoben. Im untersten Teil der Erhöhung, auf der Parrano steht, befindet sich ein Labyrinth von karstigen Höhlen, den sogenannten Teufelshöhlen, in denen Thermalwasser fließt, das aus einer Quelle mit 28° C entspringt.
BADIA SAN NICOLA – Die San Nicola Abtei wurde im Jahr 1007 gegründet und von San Romualdo neu geordnet. Das bezeugt das Wappen der Camaldolesi, das dort auf einem Kapitell aus weißem Marmor gefunden worden ist. Mönch dieser Abtei war Anfang des XII Jhd. auch Magister Gratiano, Camaldoleser Mönch, berühmter Jurist und Gründer des Kanonischen Rechtes, in Ficulle geboren. Dante setzt ihn in den vierten Himmel seines Paradieses, zwischen den weisen Geistern, zusammen mit Sankt Albert dem Großen, Sankt Thomas von Aquin und Pietro Lombardo.
Wir verlassen die Stadt durch die Porta Orvieto, überqueren die Staatsstraße SS71 und kommen bald in einen geschotterten Feldweg, der uns, bergab Richtung Ponticelli, in das Tal des Baches Chiani an der Eisenbahn entlang bringt. Auf dem Weg lohnt sich ein Besuch der kleine Kirche Madonna degli Angeli. Am Ende des Abstieges durch eine Unterführung überwinden wir zwei Eisenbahn-Trassen, dann biegen wir links ab und gehen nur unter der Hochgeschwindigkeitstrasse hindurch. Wir laufen nun 1,5 Km an einem Kanal entlang auf einem bequemen Feldweg bis zu einer Gabelung und einer kleinen Brücke. Rechts können wir mit einem Umweg (4 Km) nach SALCI, einem verlassenen mittelalterlichen Dorf, und von dort weiter nach Fabro laufen.
Wenn wir nach links gehen, überqueren wir die Brücke, unterqueren wieder die Eisenbahn und folgen der Straße über Wälder und Felder bis zum malerischen Dorf Santa Maria (guter Ort für eine Pause in der Gemeinde Monteleone). Der Weg nach FABRO SCALO führt uns durch einen Park mit Kunstinstallationen. Lohnenswert, hier einen Abstecher rechts bergauf (entlang der Straße, die zur Autobahn führt) zur Altstadt Fabro mit der interessanten Burg, heute Rathaus, zu machen. Links können wir zum malerischen Dorf Rocca di Carnaiola, mit dem schönen Herrenhaus der Grafen Marsciano, aufsteigen.
“Nach der Pause in Fabro laufen wir von Fabro Scalo, Piazzale Carlo Levi, weiter. Wir nehmen die Via del Ponte, gehen unterhalb der Rocca di Carnaiola und nehmen die Kreisstraße nach Parrano, die wir nach 700 m verlassen, wo wir zur Brücke über den Chiani rechts abbiegen. Wir haben ab hier zwei Möglichkeiten nach Ficulle: die erste ist kürzer, meistens auf Asphalt und folgt der Richung der SS71, die zweite ist länger, aber schön und historisch belegt und folgt dem Fluß auf einem Feldweg meistens durch den Wald. Wenn wir die erste Variante wählen, gehen wir nach der Brücke 350 m geradeaus, dann biegen wir nach rechts und folgen dem Weg 1 Km bis zur SS71.

Dort angekommen, überqueren wir sie und nehmen die Via del Molino. Nach 1,5 Km, an der Kreuzung mit der Eisenbahnunterführung, gehen wir links auf den Aufstieg nach Ficulle. Wir treffen oben wieder auf die SS71, die uns in die Stadt bringt. Bei der Sportanlage angekommen, biegen wir rechts ab und nach 100 m links in die Piaggia di Cola di Rienzo, dann in den Corso della Rinascita und das ist schon die Altstadt.
In der zweiten Variante gehen wir nach der Brücke links und folgen 1,4 Km dem Damm des kanalisierten Flusses, dann biegen wir rechts ab wieder über den Fluß und bleiben 1,5 Km auf dem Feldweg bis zur Kreuzung mit der Straße, die von der Kreisstraße SP52 absteigt. Dort biegen wir rechts ab, laufen geradeaus an den drei Kreuzungen mit Privatstraßen und dann links auf die Straße nach Olevole (sie führt übrigens auch nach Ficulle). Wir folgen der Ausschilderung nach Badia San Nicola, indem wir an der ersten Kreuzung, nach 1,5 Km, rechts abbiegen.
Wenig später, nach einem kurzen Abstieg, kommen wir an einen schönen Brunnen mit frischem Wasser. Wir laufen weiter indem wir 300 m zurückkehren und nach links abbiegen. Nun gehen wir 1 km bergauf einen schönen Weg zunächst im Wald, dann zwischen Olivenbäumen, bis zu einer asphaltierten Straße. Die nehmen wir links und in 2 Km, nach den Vororten San Cristoforo und Cappuccini, erreichen wir Ficulle. Wir kommen an die Staatstraße SS71 genau gegenüber der ersten Variante. Wir nehmen also die Straße links, dann die Via Piaggia di Cola di Rienzo und das Zentrum ist erreicht.

ATTENTION: changed route from Santa Maria to Fabro

Für die Beschreibung der Strecke siehe den Reiseführer von Simone Frignani

In fetter Schrift die von uns bereits getesteten Einrichtungen
In Rot die Einrichtungen mit vergünstigten Tarifen für Pilger(mit Pilgerpass*)

(*) die Preise könnten unter bestimmten Bedingungen geändert werden; es wird gebeten, zeitig zu buchen und nach der Bestätigung fragen

Wie man dorthin kommt

Da aeroporto (ROMA CIAMPINO, ROMA FIUMICINO) a Stazione FS Roma/Termini TRENO – (www.trenitalia.com) Stazione FS Roma – Stazione FS Chiusi / Stazione FS Castiglione del Lago BUS/TRENI LOCALI – linea bus (www.umbriamobilita.it/public/resources/linee//E109.pdf) Castiglione del Lago – Città della Pieve; (www.umbriamobilita.it/public/resources/linee//E014.pdf) Chiusi – Città della Pieve

wo man essen kann

 
  TYPICAL DISHES = Inorvieto TYPICAL DISHES = Tipicamenteumbria TYPICAL DISHES = Umbriaonline  
Conad Largo Della Vittoria,5 – 06062 CITTA’ DELLA PIEVE      
Ristorante La Gumera Via Sottofossi Vecchio,33 -05016 FICULLE-TR 349-3884941 metallicaficulle@gmail.com Arrangement
Circolo Ricreativo Il Vecchio Frantoio Via Botanica 21  – Loc. Fosso Colonna – 05017 MONTELEONE D’ORVIETO-TR 0763-835278 / 342 3958273 info@circolovecchiofrantoio.it www.circolovecchiofrantoio.it
Trattoria Mennula Piazzale della Stazione, 2 – 05015 FABRO-TR 0763-832493 / 320-9740601 / 329-2089802 cirobaiardi@libero.it  
Pizzeria Ristorante Le Fontane Strada Fontane, 2 – 05016 FICULLE-TR 0763-86512 / 340-8512245    

Wo schlafen

Bike Service

         

Ippovia-Servizio

Unterstützung

COMUNE DI FICULLE Via Castel Maggiore,1 – 05016 FICULLE TR 0763 86031 – 86292   www.comune.ficulle.tr.it
Associazione ACQUA (guide, musei, archeologia) Via Marconi,2 , 05010 PORANO -TR 329-0706607 / 328-5430394 (Pacioni) associazioneacqua@libero.it www.facebook.com/Associazione-ACQUA-371478749640584/; www.poranoturismo.it; www.museolubriano.com; www.turismobaschi.it; www.orvietovie.it

Foto von der Bühne

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